By Birgit Baumgartl

Birgit Baumgartl ist als Beraterin/Dozentin in einer Unternehmensberatung tätig, die sich auf soziale Unternehmen und Wohlfahrtsverbände spezialisiert hat.

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Die Altersarmut war das ganze 19. lahrhundert hindurch ein allgemeines Phanomen 58 . Schon mit dem 40. oder 50. Lebensjahr wurde es immer schwieriger, die alte Arbeit zu behalten. Eine gleichwertige neue zu finden, war kaum noch m6glich, der berufliche wie materielle Abstieg fUr die meisten unvermeidbar. Diejenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren, muBten sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen oder wieder auf landwirtschaftliche Tatigkeiten ausweichen. Ehmer zeigt, daB Familien der englischen Arbeiterklasse urn die Wende yom 19.

Sie waren - aufgrund ihrer stark zuruckgehenden Einkommen oder der Arbeitslosigkeit - zu groBen Teilen von Annenuntersttitzung abhangig, was fUr diese eine immense Belastung bedeutete76 . Die Sicht des Alters begann sich zu andern, als die Lage der alten Arbeiter problematisiert wurde. Schon Friedrich Harkort hatte in seinem 'Bienenkorbbrief festgestellt: "Gott hat dem braven Arbeiter durch die Kraft seiner Hande und den gesunden Menschenverstand ein Kapital verliehen, welches ihm niemand rauben kann, es sei denn Krankheit oder Alter"77.

Der These, in der biirgerlichen Oberschicht der Stadt sei die GroBfamilie, in der Unterschicht die Kleinfamilie verbreitet gewesen, begegnet Rosenbaum mit dem Hinweis, daB auch im Biirgertum die Generationen getrennt voneinander lebten, wenn in einem Haus, so doch strikt voneinander abgegrenzt, aber mit viel Platz fUr jede Familie"l. Auch Untersuchungen zum Bereich des Wohnens zeigen, daB von einer Einbettung alter Menschen in eine Generationenfamilie als ehemals vorherrschende Lebensform nicht g~sprochen werden kann.

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